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Das Balkan Peace Team (BPT)

Während die Lage im früheren Jugoslawien von außen her als friedlich angesehen wird, berichten die Balkan Peace Teams sowohl in Kroatien als auch in der Bundesrepublik Jugoslawien (BRJ) von Spannungen. Otvorene Oci ("Offene Augen" - das Team in Kroatien) hat noch ein Büro in Split und ist mit dem anderen Büro von Zagreb nach Karlovac gezogen. Das Büro in Karlovac hat von drei Explosionen berichtet, die gegen Serben gerichtet waren: am 24. Februar (über die nur auf der 4. Seite in der lokalen Zeitung berichtet wurde) und zwei weitere am 28. Februar und am 2. März nach Demonstrationen gegen Serben, die aus der BRJ nach Vojnic zurückgekehrt waren. Anti-serbische Graffitis erscheinen in ganz Nordkroatien wegen der Wiedereinbürgerung von Serben, wenn Ostslavonienan Kroatien angeschlossen wird.

BPT-BRJ sitzt in Belgrad. Im Beisein der WRI Schatzmeisterin Dorie Wilsnack, die für drei Monate das Team unterstützt, wurden zwei lange öffentliche Berichte über die 90 Tage lang dauernden Demonstrationen für die Wahlen in der BR Jugoslawien verfaßt. Am 4. März befanden sich die freiwillige Helferin Sandra van den Bosse und der WRI Koordinator Howard Clark in Prishtin', der Hauptstadt vom Kosovo, als eine Bombe bei der (offiziellen, serbischen) Universität explodierte und vier Personen verletzte.

Jahresberichte über die Arbeit der Teams und ihre zweiwöchentlichen öffentlichen Berichte gibt es beim internationalen BPT Büro in Minden.
Das internationale BPT Büro ist umgezogen: die neue Adresse ist Ringstr. 9a, 32427 Minden, Deutschland (tel +49 571 20776; fax +49 571 23019; email balkan-peace-team@bionic.zerberus.de).

Der zweite BPT Bericht des BRJ Teams über die Demokratieproteste listet eine Reihe von gewaltfreien Aktionen auf. Am Anfang der Proteste verteilten die 'Frauen in Schwarz' Gene Sharps berühmte Liste von 197 gewaltfreien Methoden und ermutigten StudentenInnen und andere Leute, sich sowohl kreative Aktionsformen auszudenken als auch Sicherheitsmaßnahmen, damit Demonstrationen auch bei Polizeiprovokation nicht gewalttätig werden. Die Frauen in Schwarz hatten eine ansteckende Wirkung. Sie waren die erste Gruppe, die "Lärmmacher" auf Demonstrationen mitbrachten. Dazu füllten sie anfänglich Dosen mit Bohnen und benutzten sie als Rasseln. Im Laufe der Demonstrationen gaben die Frauen ihre Mahnwachen auf, aber sie sind jetzt einmal im Monat zu dieser Aktion zurückgekehrt.

Die Telefon- und Faxnummer der Frauen in Schwarz hat sich geändert: + 381-11-32 47 877