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Editorial

Diese Ausgabe des "Zerbrochenen Gewehr" befaßt sich mit der Kriegsdienstverweigerung in Griechenland und dem Internationalen KDV-Tag. Seit den 1980er Jahren ist der Internationale KDV-Tag, der am 15. Mai begangen wird, ein wichtiger Aktionstag, um das Recht auf KDV in den Blick der Öffentlichkeit zu rücken. In diesem Jahr befassen wir uns mit den KDVern in Griechenland und werden ein internationales Seminar und Gewaltfreies Training in Thessaloniki abhalten (Einzelheiten unten).

Griechenland hat 1997 als letztes EU-Land das Recht auf Kriegsdienstverweigerung anerkannt. Trotz dieser Anerkennung gibt es zahllose Probleme mit dem griechischen KDV-Gesetz und seiner Durchführung, das Diskriminierungen gegen griechische KDVer mit sich bringt. In dieser Ausgabe zeigen wir, wie das Leben für griechische KDVer tatsächlich aussieht (siehe Interview mit Lazaros Petromelidis) und welche sozialen Auswirkungen Wehrdienstzwang und KDV haben.

Wir haben Griechenland gewählt wegen der besonders schwierigen Situation griechischer KDVer, aber auch um die relativ neue und blühende KDV- und Antimilitarismusbewegung zu unterstützen. Darüberhinaus hat es in diesem Jahr ein zunehmendes internationales Interesse an Griechenland gegeben, z.B. hat das UN-Menschenrechtskomitee im März die Mißbräuche der Menschenrechte in Griechenland untersucht. Die WRI war zu dieser Gelegenheit anwesend, um das Komitee über die KDV-Frage zu unterrichten und Änderungen vorzutragen, die vorgenommen werden sollten, wenn Griechenland anerkannten internationalen Standard erreichen soll.

Die WRI hat es sich zur Aufgabe gemacht, KDVer zu unterstützen und die Aufmerksamkeit auf antimilitaristische und KDV-Fragen zu lenken. Ich hoffe, Ihr und Eure Gruppe werdet diese Ausgabe des Zerbrochenen Gewehrs nützlich und informativ für Eure Aktionen finden. Bitte unterstützt die Arbeit der WRI und spendet großzügig.

Kat Barton, WRI-Mitarbeiterin