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Vorwort

Alle Ereignisse der Dreijahreskonferenz der Internationale der KriegsdienstgegnerInnen (WRI) kann man wirklich nicht in einem kleinen Bericht zusammenfassen. WRI-Aktivisten aus der ganzen Welt nahmen daran teil; 180 Leute aus 20 Ländern von jedem Kontinent besuchten eine Woche lang diese Konferenz. Das Motto der Konferenz "Geschichten und Strategien: gewaltfreier Widerstand und sozialer Wandel" war wirklich das zentrale Thema. In einer Plenarversammlung am Vormittag begann das Erzählen von Geschichten - irgendjemand berichtete da über seine ganz persönliche Geschichte. Dieses Geschichtenerzählen und der Austausch von Strategien setzte sich bis in die abendlichen Plenarversammlungen und die täglichen Themengruppen fort.

Leute, die sonst nur über große Distanzen miteinander arbeiten, trafen sich in Dublin. Für neue WRI-Leute bot sich da die Gelegenheit, uns ihre Geschichten und Strategien vorzutragen und mit uns zusammen daraus zu lernen. Es war eine Gelegenheit für uns alle, uns zu vernetzen, Informationen an unsere Graswurzel-Organisationen zurückzugeben, grenzüberschreitende Verbindungen zu knüpfen. Es war auch die Gelegenheit, Geschichten durch Musik und Theater, beim Essen und abends zu erzählen, da wir immer sprachen und zuhörten.

Dieser Bericht gibt ein paar Geschichten wieder, die erzählt wurden, und Strategien, die wir uns mitteilten und gemeinsam entwickelten. Falls Ihr an der Dreijahreskonferenz teilgenommen habt, wird dieser Bericht Euer Gedächtnis auffrischen und eine Aufzeichnung der von Euch besuchten Plenarversammlungen und Themengruppen sein. Aber es passierte so viel mehr als irgendjemand von uns erzählen könnte. So ist dieser Bericht für jeden - ob er teilnahm oder nicht - eine Aufzeichnung von Geschichten und Strategien, die wir teilten, um unseren gewaltfreien Widerstand und die Arbeit für einen sozialen Wandel zu verstärken. Ihr werdet in einer Anzahl von Themengruppenberichten Literaturempfehlungen finden, falls Euch ein bestimmtes Thema besonders interessiert.

Viele Themengruppen schlugen weitere Arbeit vor. Das Geschäftstreffen und das Ratstreffen der WRI während der Dreijahreskonferenz haben die Vorschläge in ihre Überlegungen einbezogen und viele in unser Arbeitsprogramm für die kommenden Jahre eingefügt. Diese Dreijahreskonferenz ist ein Teil des Prozesses. Wir werden kein Thema unberücksichtigt lassen. Wir werden weiter daran arbeiten, wie unsere Geschichten verwendet werden können, um die Entwicklung unserer Strategien zu unterstützen.

Ich möchte allen danken, die diese Dreijahreskonferenz ermöglicht haben. Die Organisation einer solchen Veranstaltung ist ein enormer Arbeitsaufwand. Vielen Dank dem Personal, den Freiwilligen, Moderatoren, Gesprächsleitern; Finanzleuten, den Sponsoren und allen Teilnehmern.

Joanne Sheehan