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Investition in Kriege

Kriege und Spannungen implizieren ein gewinnbringendes Rennen für Waffenhändler. Banken wissen das sehr genau und sind sehr eifrig, davon zu profitieren. Das einzige Problem ist die Unsicherheit . der Markt mag sie nicht. Ein französischer Finanzexperte sagte im März 2003: "Wenn wir für Krieg bereit sind, so wie jetzt, fallen die Aktienkurse; aber wir erwarten, daß diese wieder steigen, sobald die ersten Bomben auf den Feind gefallen sind." Im Februar 2002 veröffentlichte Merrill Lynch, die berühmte US-Investment-Institution, eine Mitteilung, dass eine Militätkampagne im Jahre 2002 oder 2003 gegen das Regime von Saddam Hussein den Munitionsherstellern gute Profite bringen würde. Die gleiche Nachricht sollte die verschiedenen möglichen Szenarien zeigen, die nicht alle gleichermaßen profitabel seien. Alliant Techsystems war ein globaler Gewinner, während Raytheon Luftangriffe favorisierte . im Gegensatz zu General Dynamics, die für eine Bodeninvasion waren. Sollte der Irak genügend Flugzeuge der Allierten abschiessen, würden Boeing und Lockheed davon profitieren . wenn nicht Angriffe wie die vom 11. September 2001 daraus resultierten. In letzterem Fall könnte der zivile Markt den Anstieg des militärischen wieder zunichte machen ....... Aaaargh. Mit Unsicherheit kann man wirklich schlecht umgehen.

Da Krieg Profite abwirft, ist die Versuchung sehr hoch; aber noch etwas Anderes ist modern geworden (and deshalb auch profitabel): ethische Investitionen. Profitmachende Fachleute können keine Gelegenheit auslassen, deshalb müssen sie in der Lage sein, in Waffenhandelsfirmen zu investieren und gleichzeitig ethische Obligationen anzubieten. Axa dachte, dass dieser duale Weg kein Problem darstellen würde, bis eine belgische Kampagne sie bei der Jahreshauptversammlung der Firma damit konfrontierte ("Mein geldfreies Gewissen").

Die Medien im Krieg

Erinnern wir uns an die Haltung von Fox News im Jahre 2003, um zu verstehen, wie sehr die Medien von einem Krieg profitieren können -- wie sie, wenn erforderlich, diesen sogar forcieren können. Al-Jazeera wurde durch die Kriege in Afghanistan und Irak auch berühmt und gewann mehr Zuschauer. In jedem Land profitieren die meisten kommerziellen Medienhäuser . entweder durch Fernsehen, Radio, Internet oder Zeitungen. Selbstverständlich bringt nicht jeder Konflikt Profite ein. Deshalb sind einige Konflikte nicht bekannt oder geraten beim Publikum in Vergessenheit, besonders wenn das Fernsehen die sich abspielenden Dramen nicht live überträgt. So wird der tschetchenische Konflikt in Russland in den Medien wieder auftauchen, wenn Schulkinder oder ein Theaterpublikum sichtbare Geißeln werden ......... mit abwechselnd Werbeblocks und Nachrichten-Sondersendungen.

Tikiri, Aktivist aus Frankreich

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