Das Zerbrochene Gewehr

Das Zerbrochene Gewehr ist der Rundbrief der War Resisters' International, und wird normalerweise in Englisch, Spanisch, Französisch und Deutsch veröffentlicht.

Dies ist Ausgabe Nr. 61, Mai 2004.

Diese Ausgabe des Zerbrochenen Gewehrs wurde produziert von Andreas Speck, unter Mithilfe von Ni Casco Ni Uniforme, Red Juvenil, und vielen anderen, die Informationen beigesteuert haben.

Diese Ausgabe wurde durch die finanzielle Unterstützung des DFG-VK Bildungswerk Hessen, Stiftung Umverteilen, X min Y und The Joseph Rowntree Charitable Trust ermöglicht.

Für weitere Exemplare dieses Zerbrochenen Gewehrs wende Dich bitte an das Büro der WRI, oder downloade sie von unserer Website.

War Resisters' International, 5 Caledonian Road, London N1 9DX, Grossbritannien
tel +44-20-7278 4040 fax +44-20-7278 0444 concodoc@wri-irg.org http://wri-irg.org/

Das Zerbrochene Gewehr in anderen Sprachen

Das Zerbrochene Gewehr wird normalerweise in Englisch, Spanisch, Französisch und Deutsch veröffentlicht.Papierausgaben in der von Dir bevorzugten Sprache kannst Du beim WRI-Büro in London bestellen. Eine PDFDatei kann von der WRIWebsite heruntergeladen werden. Du kannst gerne selbst Kopien machen.

Die WRI ist von Freiwilligen abhängig, um Das Zerbrochene Gewehr und andere Materialien zu übersetzen. ÜbersetzerInnen werden immer gebraucht. Danke!

Spende an die War Resisters' International

Wie kann an die WRI gespendet werden?

  • per Dauerauftrag, was es für uns einfacher macht, zu planen - wenn wir davon wissen. (bitte umseitig ankreuzen). Es besteht die Möglichkeit einer steuerabzugsfähigen Spende oder einer Spende direkt an die WRI.
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  • per Überweisung in Euros direkt an die WRI: War Resisters' International, Bank of Ireland, IBAN IE91 BOFI 9000 9247 41 35 47
  • per Scheck, Geldanweisung oder Bankanweisung in britischen Pfund, zahlbar an die War Resisters' International.

Danke für Deine Unterstützung!

Mitmachen! Unterstützung von KDVern im Gefängnis

In vielen Ländern ist Gefängnis noch immer das Schicksal für Kriegsdienstverweigerer. Tausende von KDVern befinden sich im Gefängnis - in Südkorea, Israel, Finnland und vielen anderen Ländern.

Obwohl viele Länder Gesetze zur KDV eingeführt haben, sehen sich viele KDVer dem Gefängnis gegenüber, da sie entweder nicht den Kriterien der Behörden entsprechen, oder sich weigern, jegliche Art von Ersatzdienst zu leisten.

Die War Resisters' International unterstützt Kriegsdienstverweigerer, die aufgrund ihrer KDV inhaftiert sind oder sich Repressionen von Seiten des Staates oder staatsähnlicher Gebilde ausgesetzt sehen. Co-alerts, verschickt per email (in Englisch) sobald das WRI-Büro Informationen über die Inhaftierung oder Gerichtsverhandlung eines Kriegsdienstverweigerers erhält, sind ein machtvolles Mittel, um Unterstützung und Protest zu organisieren.

Co-alerts gibt es per email (abonnieren unter http://lists.wri-irg.org/sympa/co-alert) oder im internet unter http://www.wri-irg.irg/cgi/news.cgi.

Das WRI-Büro braucht auch mehr Informationen über die Inhaftierung von KDVern in aller Welt.

Wende Dich an: War Resisters' International 5 Caledonian Rd, London N1 9DX, Grossbritannien
tel +44-20-7278 4040 fax: +44-20-7278 0444 email concodoc@wri-irg.org http://wri-irg.org/cgi/news.cgi

War Resisters' International: eine gewaltfreie Bewegung für die Abschaffung des Krieges

Die War Resisters' International (Internationale der Kriegs-dienstgegner/innen) wurde 1921 unter dem Namen "Paco" gegründet. Grundlage war und ist die WRI-Erklärung: "Krieg ist ein Verbrechen gegen die Menschheit. Ich bin daher entschlossen, keine Art von Krieg zu unterstützen und für die Beseitigung aller seiner Ursachen zu kämpfen." Die War Resisters' International besteht, um gewaltfreie Aktionen gegen Kriegsursachen zu propagieren, und um Menschen auf der ganzen Welt zu unterstützen und zu-sammen zu bringen, die sich der Beteiligung an Krieg oder der Vorbereitung von Krieg verweigern. Auf dieser Basis arbeitet die WRI für eine Welt ohne Krieg.

Gewaltfreiheit

Die WRI bekennt sich zur Gewaltfreiheit. Für einige ist Gewaltfreiheit eine Lebensweise. Für uns alle ist sie eine Aktionsform, die das Leben bejaht, sich gegen Unterdrückung ausspricht und den Wert einer jeden Person anerkennt.

Gewaltfreiheit kann aktiven Widerstand, einschließlich Zivilen Ungehorsams, mit Dialog verbinden; sie kann Nicht-zusammenarbeit - den Entzug der Unterstützung für ein unterdrückerisches System - mit der konstruktiven Arbeit des Aufbaus von Alternativen verbinden.

Als eine Art sich in einem Konflikt zu engagieren stellt Gewaltfreiheit manchmal den Versuch dar, auch Versöhnung zu bringen: Stärkung der sozialen Strukturen, Stärkung derjenigen am Boden der Gesellschaft, und Einbeziehung von Menschen verschiedener Seiten in die Suche nach einer Lösung.

Nein zu Krieg

Die WRI wird niemals irgendeinen Krieg billigen, egal ob dieser Krieg durch einen Staat, durch eine "Befreiungsarmee" oder unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen geführt wird, oder ob er "humanitäre militärische Intervention" genannt wird. Kriege, wie nobel die Rhetorik auch immer sei, dienen immer machtpolitischen oder öko-nomischen Interessen. Wir wissen, wozu Krieg führt - zu Leiden und Zerstörung, zu Vergewaltigung und organisiertem Verbrechen, zu Verrat an Werten und neuen Strukturen der Herrschaft.

Praktischer Antimilitarismus...