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The Americas

„Aus dem Glied treten“: Ein neues lateinamerikanisches antimilitaristisches Magazin wurde gestartet

Rompiendo Filas (‚aus dem Glied treten‘) ist ein militärischer ‚Befehl‘ und auch der Name der Veröffentlichung, die diesen Monat von dem Lateinamerikanischen Antimilitaristischen Netzwerk initiiert wurde. Sie soll alle sechs Monate erscheinen und wird Artikel, Essays, Interviews und Geschichten enthalten, die die täglichen Erfahrungen und gemeinsame Gebiete des Widerstands gegen Militarismus in der Region reflektieren. Ihr könnt es als eine PDF von der Website www.ramalc.org herunterladen oder es als gedrucktes Heft von den RAMALC Mitgliedsgruppen beziehen.

RAMALC besteht aus Individuen und antimilitaristischen Gruppen, die sich darin einig sind, dass der Widerstand gegen Militarismus ein ziviler sein und keine Form von militärischer Aktivität fördern muss. RAMALC ist ein Netzwerk, das – durch Treffen und Trainings in Gewaltfreiheit – Antimilitarismus in unserer Gesellschaft fördert. Es stellt die militärischen Strukturen und alle Formen der Herrschaft in Frage.

Mehr Informationen (in Spanisch)

Beziehung zwischen Militarisierung und Rohstoffgewinnung. Ein Blick aus Lateinamerika

Lexys Rendón

Zwischen den Jahren 2003 und 2013 zeigte Lateinamerika, während man im Rest der Welt eine Welle von Wirtschaftskrisen erlebte, gute Wirtschaftszahlen. Der Kontinent profitierte vom sogenannten “Preisboom von Rohstoffen”, aufgrund der Tatsache, dass in der Geschichte seine hauptsächlichen Ausfuhrprodukte bis zum heutigen Tage energetische Ressourcen waren, wie Öl, Gas, Kohle und andere Mineralien. Im Jahr 2011 zum Beispiel gehörten von den zwanzig wichtigsten Firmen Lateinamerikas dreizehn zu den Bereichen Öl, Gas, Bergbau und Stahlindustrie. Das Geld, das in allen Ländern zusammen verdient wurde, schaffte es, die Armutszahlen in der Region zu verringern. Im Jahr 2012 versicherte die Wirtschaftskomission für Lateinamerika und die Karibik (Comisión Económica para América Latina y el Caribe, CEPAL), der Kontinent zeige die niedrigste Armutsrate (28 % der Gesamtheit der Bevölkerung) der letzten 30 Jahre.

Jedoch wurden die hohen Wirtschaftseinnahmen nicht nur für Sozialprogramme genutzt, um die Zahlen extremer Armut zu reduzieren. Sie wurden auch dazu verwendet, die Streitkräfte der lateinamerikanischen Länder mit Hilfe einer beträchtlichen Zunahme von Waffenkäufen zu modernisieren. In einer Studie, die das Friedenslaboratorium (Laboratorio de Paz) auf Grundlage der Zahlen des Friedensinstituts von Stockholm (SIPRI) erstellt hat, wurde bekannt, dass Lateinamerika den Kauf von Waffen um 150 % erhöht hatte und von den Jahren 2000 bis 2010 die Summe von 13.624 Mio. Dollar ausgab. Die weltweiten Militärausgaben beliefen sich 2012 auf 1,7 Billionen Dollar oder 2,5 % des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP). In Lateinamerika betrugen die Verteidigungsausgaben etwa 4 % des gesamten BIP, mehr als im weltweiten Mittel.

Different Motivations in the Latin American Movement: Rafa's anarchist perspective

Return to Conscientious Objection: A Practical Companion for Movements

Rafael Uzcategui is a Venezuelan conscientious objector, author, and human rights activist who has been active with War Resisters' International, and in antimilitarism more generally, for many years. Here, he summarises the main tendencies of the Latin American conscientious objection movement, and details how his own nonviolent anarchist position fits into this picture.

During the eighties, many Latin American countries were living under military dictatorships or suffering the consequences of civil war. These were also the days of the Cold War, during which the US considered Latin America one of its 'zones of influence': almost like a back garden. The traumatic and progressive democratisation process meant that broad swathes of the continent's youth developed an antimilitarist sentiment, which began to take on an organised and political dimension. As an adolescent at the beginning of the nineties in Barquisimeto, a town 5 hours away from the Venezuelan capital of Caracas, my peers and I had to hide ourselves twice a year for fifteen days, to avoid compulsory military service. Otherwise they would seize us on the streets and, without wasting words, force us into a truck, with others just as terrified, and from there take us to the barracks. For many of us, these forced recruitment raids or 'press gangs' were the starting point for our rejection of authority and of the military uniform.

Statement des Lateinamerikanischen und Karibischen Antimilitaristischen Netzwerks in Solidarität mit den Opvern von Ayotzinapa und allen Verschwundenen in Mexiko

Das Lateinamerikanische und Karibische Antimilitaristischen Netzwerk (RAMALC) mit AntimilitaristInnen aus Mexiko, Kolumbien, Ecuador, Venezuela, Chile, Paraguay, Brasilien, Bolivien, Serbien und den Vereinigten Staaten gab ein Solidaritätsstatement mit den 43 StudentInnen des Ayotzinapa Rural Teachers' College heraus, die im September vor einem Jahr verschwanden.

Mehr Informationen (auf Englisch)...

Statement from the Latin American and Caribbean Anti-Militarist Network (RAMALC), in solidarity with the Ayotzinapa victims and all the disappeared in Mexico

Members of the RAMALC in solidarity with the victims of AyotzinapaMembers of the RAMALC in solidarity with the victims of AyotzinapaThe Latin American and Caribbean Anti-Militarist Network (RAMALC), in the city of Mexico on September 23, 2015, with representatives from Colombia, Ecuador, Venezuela, Chile, Paraguay Brazil, Bolivia, Serbian anti-militarists and United States, together with their peers from Mexico, would like to express our solidarity with the mothers, fathers and relatives of the 43 student teachers of the Ayotzinapa Rural

Global Day of Action on Military Spending: report and declaration

14th April marked the Global Day of Action on Military Spending.

Latin American antimilitarists shared this declaration: No queremos más armas para Latinoamérica!

Find below the report of an action against the Las Palmas Naval Base, and see here some photos of the evening action in Athens.

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