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Support Israeli conscientious objectors

Internationaler Solidaritäts-Aktionstag mit den inhaftierten israelischen Gewissensverweigerern # refuse2occupy

Tamar Alon, Atalya Ben Abba und Tamar Ze'evi sollen erneut ins Gefängnis, weil sie sich weigern, ihren Militärdienst in der israelischen Besatzung zu machen. Das Netzwerk Mesarvot unterstützt Militärdienstverweigerer, die aus Gewissensgründen und aus politischen Gründen heraus handeln. Das Netzwerk rief den 1. Dezember als internationalen Aktionstag aus, der die Verweigerer unterstützen soll.

ISRAEL: Refusers Tamar Ze'evi, Tamar Alon and Jalaa Zaher released, Atalia Ben-Abba imprisoned again

Atalia Ben-AbbaAtalia Ben-AbbaIsraeli conscientious objectors Tamar Alon and Tamar Ze'evi, who declared their refusal to serve in the IDF and take part in the occupation on 16th November 2016, were freed after each spending more than 100 days behind bars.

Update: Israelische Kriegsdienstverweiger*innen

Atalia Ben-Abba is an imprisoned Israeli conscientious objectorAtalia Ben-Abba is an imprisoned Israeli conscientious objectorNach 115 Tagen der Haft wurde die israelische Verweigerin Tamar Ze’evi als Kriegsdienstverweigerin aus politischen Gründen anerkannt. Doch die Verweigerinnen Atalia Ben-Abba und Tamar Alon wurden erneut wegen ihrer Weigerung inhaftiert, an der Besatzung teilzuhaben und im israelischen Militär zu dienen. Dies ist Atalias zweite und Tamars sechste Haftzeit, und beide werden weitere 30 Tage hinter Gittern verbringen.

Tag der Gefangenen für den Frieden: Unterstützt jene, die sich weigern, zu besetzen

Am 1. Dezember war der Tag der Gefangenen für den Frieden. Er ist eine Gelegenheit, Solidarität mit jenen auszudrücken, die wegen ihrer Arbeit für Frieden im Gefängnis sitzen. Benutzt diese Liste hier, um mit ihnen in Kontakt zu treten.

Im November und Dezember werden sich Tamar Alon, Atalya Ben Abba und Tamar Ze'evi weigern, sich einziehen zu lassen und der israelischen militärischen Besatzung Palästinas zu dienen. Deshalb hat die WRI zu diesem Tag der Gefangenen für den Frieden einen internationalen Aktionstag mit Mesarvot (einem Netzwerk von israelischen Organisationen, Gruppen und Individuen, die KDVerInnen unterstützen) ausgerichtet. Die WRI erklärt: SIE WEIGERN SICH, der Besatzung zu dienen. WIR WEIGERN uns, von der Besatzung zu profitieren. Mahnwachen fanden vor Rüstungsfirmen und an anderen Orten statt, mit der Forderung, dass die Regierungen aufhören sollten, die israelische Besatzungspolitik mit Waffenexporten zu unterstützen und von ihr zu profitieren. Falls Ihr auch etwas gemacht habt. Kontaktiert Mesarvot (mesarvot.im@gmail.com) und postet Eure Aktion auf Facebook.

Mehr Informationen (auf Englisch) hier

Bitte überlegen Sie, wie Sie die WRI jetzt finanziell unterstützen können.

Hear no evil, see no evil, speak no evil: Activists in Israel dress as soldiers to take part in a protest, in solidarity with imprisoned conscientious objectorsHear no evil, see no evil, speak no evil: Activists in Israel dress as soldiers to take part in a protest, in solidarity with imprisoned conscientious objectorsLiebe Freunde,

mein Name is Taya, und ich schreibe von der israelischen Organisation Mesarvot aus. Wir unterstützen Kriegsdienstverweigerer, die nicht der Wehrpflicht des israelischen Miltärs Folge leisten wollen.

Ich schreibe mit der Bitte, die War Resisters' International zu unterstützen, um es diesem wichtigen Netzwerk zu ermöglichen, seine einzigartige Arbeit – den Aufbau von Solidarität zwischen antimilitaristischen Aktivisten auf der ganzen Welt – weiterzuführen. Bitte überlegen Sie, wie Sie die WRI jetzt finanziell unterstützen können.

Vor knapp einem Jahr hatte ich die Gelegenheit, drei wundervolle Monate als Praktikantin im WRI-Büro zu verbringen. Anfangs war ich zutiefst entmutigt, als ich mir andere Länder ansah und von dem Militarismus und Krieg auf der ganzen Welt erfuhr und die gleichen Unterdrückungs- und Gewaltmuster identifizierte, die ich aus Israel kenne. Auf welchen Einfluss unsererseits können wir hoffen? Aber dieses Gefühl wurde schnell durch eine Aufgeregtheit ersetzt bei der Entdeckung, dass an allen diesen Orten Menschen Widerstand leisten, Alternativen kreieren, gegen Militarismus sind, mit mir zusammen arbeiten, selbst wenn sie Tausende von Kilometern entfernt sind.

Internationale Solidarität für Wehrdienstverweigerer in Israel

In Israel besteht eine der Hauptrollen des Militärs darin, die Besatzung und Militärherrschaft über Millionen von Palästinensern aufrechtzuerhalten. Sowohl Frauen wie Männeer werden eingezogen, und das Militär wird nicht nur als essentiell für das Bewahren der “Sicherheit” Israels angesehen, sondern auch als Beitragsleister zur Gesellschaft. Kriegsdienstverweigerer in Israel trotzen politischen und sozialen Normen und “zahlen einen Preis” dafür. Manchmal in Gestalt einer Gefängnisstrafe – wenn sie den Militärdienst gänzlich verweigern – oder öfter in Form von gesellschaftlicher Kritik oder Isolation. Die Schwierigkeiten, denen sich Kriegsdienstverweigerer in Israel gegenübersehen, betonen die Bedeutung der andauernden Solidarität für uns hier im Mesavot Netzwerk.

Dank unserer Verbindungen mit der WRI wurde reelle, konkrete internationale Solidarität möglich. Für Kriegsdienstverweigerer in Israel und das Mesarvot-Netzwerk, die diese unterstützen, ist diese Solidarität sehr wichtig; die Arbeit mit der WRI bedeutet, dass wir jetzt mit Unterstützern auf der ganzen Welt verbunden sind. Das WRI-Netzwerk hat unsere Kampagne zu ihrer eigenen gemacht, kreative Ideen angeboten, Verbindungen und Unterstützung, mit einem besseren Verstehen, was in jedem Kontext möglich ist.

Die Verbindung zu der WRI hat uns geholfen, uns mit anderen Menschen und Organisationen zu verbinden, die helfen können.

Nur ein paar Beispiele für die Unterstützung durch die WRI:

  • Mobilisierung internationaler Solidarität für die fünf inhaftierten Kriegsdienstverweigerer, die wir bis jetzt unterstützt haben,
  • Koordination einer Unterstützungserklärung durch andere Kriegsdienstverweigerer im östlichen Mittelmeerbereich,
  • Durchführen eine Kampagne in den sozialen Medien zur Unterstützung der Inhaftierten,
  • Organisation von Aktivisten, um persönliche Briefe an inhaftierte Kriegsdienstverweigerer zu schreiben,
  • Hilfe bei der Organisation eines internationalen Aktionstags in Solidarität mit Kriegsdienstverweigerern und gegen Firmen, die von der Besatzung profitieren und diese aufrüsten (für weitere Informationen, wie man an diesen Aktionen teilnehmen kann, siehe anhängende Liste des Tags der Gefangenen für den Frieden!)

Diese Aktionen unterstützen und ermutigen örtliche Aktivisten aus kleinen Organisationen, die auf die Unterstützung der WRI für die von uns so sehr benötigte Solidarität angewiesen sind. Wir müssen gegen Krieg und Militarismus zusammenarbeiten. Wir brauchen die WRI als Aktivisten, Bewegungen und Menschen, die eine kriegsfreie Welt möchten – und bis wir erfolgreich Kriege abschaffen können, braucht die WRI auch unsere Unterstützung. Bitte spenden Sie großzügig.

 

 

 

Taya Govreen-Segal

1. Dezember: Sie wollen sich nicht an der Besatzung beteiligen: Internationaler Aktionstag

Tamar Alon, Atalya Ben Abba und Tamar Ze'evi sollen ins Gefängnis, weil sie sich weigern, der israelischen Besatzung zu dienen. Unterstützt sie, indem ihr am 1. Dezember bei einem internationalen Aktionstag mitmacht.
Vor Waffenfabriken und anderen Orten werden Mahnwachen stattfinden mit der Aufforderung an die Regierungen, die Bewaffnung der israelischen Besatzung zu beenden, statt davon zu profitieren.

Solange Europa mit der israelischen Waffenindustrie Handel treibt, wird die Besatzung andauern. Solange die USA weiterhin Israel bewaffnen und Waffen aus Israel kaufen, werden junge Israelis weiterhin eingesperrt werden, weil sie sich weigern, diese Waffen auf Zivilpersonen zu richten.

***
SIE WEIGERN SICH, Zivilpersonen mit Gas anzugreifen, werden die USA sich weigern, Tränengas aus Israel zu kaufen?
SIE WEIGERN SICH, Zivilpersonen zu erschießen, wird OSTASIEN sich weigern, Waffen aus Israel zu kaufen?
SIE WEIGERN SICH, Gaza zu bombardieren, werden wir UNSERE LÄNDER aufrufen, keine Drohnen mehr aus Israel zu kaufen?
SIE WEIGERN SICH, der Besatzung zu dienen. WIR weigern uns, davon zu profitieren.
***

1. Dezember: Sie wollen sich nicht an der Besatzung beteiligen: Internationaler Aktionstag

Start Datum: 
1 Dec 2016

Tamar Alon, Atalya Ben Abba und Tamar Ze'evi sollen ins Gefängnis, weil sie sich weigern, der israelischen Besatzung zu dienen. Unterstützt sie, indem ihr am 1.

KriegsdienstverweigerInnen frei

Am 14. Juli wurden die israelische KDVerin Tair Kaminer und der ukrainische Verweigerer Ruslan Kotsoba freigelassen. Der Journalist und KDVer Ruslan Kotsoba wurde in der Berufungsverhandlung freigesprochen, nachdem ihm zunächst Verrat vorgeworfen worden war. Der Richter stellte fest, dass es keine Beweise gab, um ihn zu verurteilen und ordnete seine sofortige Freilassung an.

In Israel wurde Tair Kaminer wegen „schlechtem Verhalten“ aus dem Militär ausgeschlossen. Insgesamt hat sie wegen ihrer Kriegsdienstverweigerung über 150 Tage im Militärgefängnis verbracht.

Die KDVerin Omri Baranes durchläuft weiter den üblichen Prozess von Einberufung – Haft – Freilassung und erneuter Einberufung. Unterzeichnet hier, um sie und andere KDVerInnen zu unterstützen. Sich zu weigern, zu töten, ist kein Verbrechen.

Mehr Informationen...

#refuse2occupy: Solidarität mit KriegsdienstverweigererInnen in Haft in Israel

#refuse2occupy#refuse2occupy

In Israel sind Omri Barnes und Tair Kaminer erneut in Haft genommen worden, weil sie #refuse2occupy - sich weigern, an der Besatzung teilzunehmen und in der Armee zu dienen. Tair, die ihre sechste Haftzeit von 45 Tagen im Gefängnis angetreten hat, sagte: „Solange wie die gewaltsame militärische Herangehensweise vorherrscht, werden wir neue Generationen haben, die mit einem Erbe von Hass aufwachsen, was die Dinge nur noch schlimmer macht. Wir müssen dies stoppen – jetzt!“ Omri, zum dritten Mal für eine Haftstrafe von 30 Tagen ins Gefängnis zurückkehrend, sagt: „Das Militär schafft einen Kreislauf der Gewalt, während es behauptet, das Land zu verteidigen.

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