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Das Recht, das Töten zu verweigern

Seit der Gründung der War Resisters' International 1921 ist das Recht, das Töten zu verweigern - die Kriegsdienstverweigerung - zentral für die Arbeit der WRI.

Auch wenn dieses Recht heute als internationaler Standard anerkannt ist, so ist das in der Praxis oft nicht der Fall, und diejenigen, die ihr Recht in Anspruch nehmen wollen, werden ins Gefängnis geworfen, oder gar schlimmeres (siehe das Beispiel Eritrea in dieser Ausgabe des Zerbrochenen Gewehrs).

Die War Resisters' International unterstützt KriegsdienstverweigerInnen und DeserteurInnen, woimmer sie auch sein mögen. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Unterstütztung von Gruppen und Bewegungen in ihrem Kampf für die Anerkennung ihres Rechtes. Der Internationale Tag zur Kriegsdienstverweigerung - der 15. Mai - stellt jedes Jahr ein Mittel dar, einen bestimmten Kampf herauszustellen. In diesem Jahr wird der Schwerpunkt auf Kolumbien liegen.

Zusätzlich unterhält die War Resisters' International ein email-Alarm-System (co-alert) in Fällen der Inhaftierung oder Verhaftung von KriegsdienstverweigererInnen. Internationale Solidarität und Proteste können dazu beitragen, eine/n KDVerIn im Gefängnis zu schützen, oder in manchen Fällen zur Freilassung beitragen.

Die Arbeit der War Resisters' International für das Recht auf Kriegsdienstverweigerung ist eng mit unserer antimilitaristischen Perspektive verbunden: dem Kampf gegen Krieg und Kriegsursachen. Für die WRI geht es bei Kriegsdienstverweigerung nicht um die Befreiung von Individuen vom Militärdienst, sondern um die Förderung des antimilitaristischen Zieles der Abschaffung von Krieg und Militarismus. Das Recht auf Kriegsdienstverweigerung ist dabei ein Mittel, doch kein Ziel an sich.

Das WRI-Programm Das Recht, das Töten zu verweigern gibt einen monatlichen e-Rundbrief in englisch, französisch und spanisch heraus, mit Nachrichten zu Kriegsdienstverweigerung und Militärdienst. Mehr Informationen sind unter http://wri-irg.org/de/rrk-de.htm erhältlich.

Für weitere Fragen wende Dich bitte an das WRI-Büro unter info@wri-irg.org.